Projektpartner

Die Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg bildet seit 2012 im Kontext der European Medical School Groningen-Oldenburg in enger Kooperation mit der Reichsuniversität Groningen angehende Ärzte und Ärztinnen im neugeschaffenen Medizinstudiengang aus. Der Universitätsklinik für Viszeralchirurgie im Pius-Hospital Oldenburg fallen dabei Aufgaben in Lehre und Forschung zu.

Seit 2013 hat der Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie Prof. Dr. Dirk Weyhe den Lehrstuhl für Viszeralchirurgie an der Universität Oldenburg inne, zunächst in Form einer Vertretungsprofessur, seit 2019 auch berufen. Unter seiner Leitung hat die Universitätsklinik, deren Versorgungsschwerpunkt auf der Behandlung onkologischer Erkrankungen der Bauchorgane und der Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen liegt, ihren Beitrag zu diversen Forschungsprojekten mit dem Schwerpunkt der Versorgungsforschung geleistet. Neben der Beteiligung an Projekten zur Verbesserung der Versorgung von Patienten mit onkologischen Erkrankungen stehen dabei Projekte mit dem Ziel einer verbesserten Patientensicherheit im Vordergrund. Ein Augenmerk liegt auf der interdisziplinären Entwicklung und Evaluierung smarter Techniken für den Einsatz im OP. Der Klinik wird dafür ab 2020 ein moderner Ausbildungs-OP zur Verfügung stehen, in dem als Living Lab eine realitätsgetreue Erprobung von neuentwickelten OP-Technologien und die Betrachtung von Faktoren der Mensch-Maschine-Interaktion am Arbeitsplatz unter kognitiven Gesichtspunkten möglich sein wird. Ziel ist dabei die Optimierung der Patientensicherheit in Folge einer gezielten Verringerung der Arbeitsbelastung des OP-Personals durch den Einsatz smarter Technologien. Ansprechpartner ist Herr Timur Cetin.

Die Visual-Computing-Gruppe (Leitung Prof. Dr. Garbriel Zachmann) forscht seit mehr als 20 Jahren in den Bereichen Computergrafik, virtuelle Realität und Computervision. Wir haben eine große Anzahl von Forschungsprojekten, die von verschiedenen deutschen Fördereinrichtungen (DFG, BMBF, DLR, DAAD) und Industrien (z.B. Volkswagen, BMW) und KMU’s (z.B. Icido, inzwischen in ESI aufgegangen) gefördert werden, initiiert und gestaltet. Wir verfügen über eine langjährige Erfahrung in der Verarbeitung von Punktwolken, geometrischen 3D-Algorithmen, Virtual-Reality-Systemen und Interaktionen, massiv-parallelen Algorithmen, kamerabasierter Objektverfolgung, maschinellem Lernen, virtuellem Prototyping, Kollisionserkennung und Näherungsberechnungen für mehrere verschiedene Objektdarstellungen.

Darüber hinaus ist die Visual-Computing-Gruppe Mitglied des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen.

Das Digital Media Lab (Leitung Prof. Dr. Rainer Malaka)  forscht zur Gestaltung von Mensch-Technik-Interaktion und Entertainment Computing. Im Digital Media Lab arbeiten Wissenschaftler an innovativen Mensch-Technik-Schnittstellen in unterschiedlichen Anwendungsgebieten wie etwa bewegungsbasierte spielerische Programme (Exergames) zur Unterstützung von Physiotherapie, neue Benutzungsschnittstellen für Chirurgen im OP, Systeme zur Previsualisierung in Film, Animation und Theater oder Be-greifbare Interaktion zum Lernen. Insbesondere zu Gesteninteraktion, Embodied Interaction und Tangible User Interfaces (TUIs) verfügt das Team über umfangreiche Erfahrungen. 

Das Digital Media Lab ist Mitglied des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen.


Unser Unternehmen wurde 1948 durch den Ingenieur Walter Mach und den Kaufmann Hans Dufter gegründet. Der Firmenname geht zurück auf den Mediziner Dr. Ludwig Mach, ein Onkel von Walter Mach. Seit Gründung konzentrieren wir uns auf das Spezialgebiet der Lichttechnik für medizinische Zwecke. Wir sind im Familienbesitz und finanziell unabhängig. Wir exportieren unsere Produkte in mehr als 80 Länder. Unsere Exportquote liegt bei 65%.

Seit Anbeginn haben wir unser Augenmerk auch auf unsere produktionstechnische Unabhängigkeit gelenkt. Unsere Fertigungstiefe beträgt 85% und reicht von der Metallbearbeitung über die Herstellung von Elektro- und Elektronikbauteilen bis hin zur Endmontage. Unseren Kunden bieten wir damit ein Höchstmaß an Flexibilität und eine gleich bleibende hohe Produktqualität. Zum Einsatz kommen modernste Maschinen und Anlagen.

Wir beschäftigen eine Vielzahl an Ingenieuren, die sich ausschließlich um die Weiterentwicklung unseres Produktsortiments kümmern. Darüber hinaus verfügen wir über ein komplexes Netzwerk von Experten im Bereich Optik und Elektronik.

Die enge Zusammenarbeit mit Industriedesignern gewährleistet eine elegante und zweckentsprechende Formgebung unserer Leuchten. Bei der Konstruktion unserer Produkte achten wir konsequent sowohl auf wirtschaftliche Umsetzbarkeit in der Produktion als auch auf Haltbarkeit im medizinischen Alltag sowie Montage- und Wartungsfreundlichkeit. Hochqualifizierte Mitarbeiter, die wir aktiv weiterbilden und damit auch fit für einen flexiblen Einsatz machen, bilden das Rückgrat unseres Unternehmens. Viele sind seit mehr als 10 Jahren in der Firma tätig und sorgen so für Kontinuität. Als Ausbildungsbetrieb bekennen wir uns zu unserer Verantwortung als Arbeitgeber. Durch geschulte regionale Vertretungen bieten wir einen weltweiten Service mit kürzester Reaktionszeit und fachmännischer Unterstützung.

Das klinische Innovationszentrum für Medizintechnik Oldenburg (KIZMO GmbH) arbeitet an der Schnittstelle zwischen universitärer Forschung, klinischer Anwendung und technischer Entwicklung. Als Industrie-in-Klinik-Plattform und Gewinner eines Wettbewerbs des BMBF verbindet das KIZMO alle Gruppen, die zur Weiterentwicklung von Medizintechnologie erforderlich sind. Sitz der Gesellschaft ist am Evangelischen Krankenhaus in Oldenburg, aber die Aktivitäten des KIZMO erstrecken sich über ganz Deutschland und darüber hinaus. Als Innovationstreiber für Medizintechnik setzt sich das KIZMO für die Patientenversorgung der Zukunft ein. Die Arbeit soll letztlich den Patienten zugute kommen, die dadurch früher Zugang zu neuen und besseren Medizinprodukten erhalten können. Dies soll eine bessere Versorgung, effizientere Abläufe in der Praxis und in der Klinik, weniger Fehler und höhere Patientensicherheit ermöglichen. Diese Vision treibt das KIZMO und seine Kunden an.

Das Pius-Hospital Oldenburg ist eines von drei Oldenburger Krankenhäusern, die gemeinsam mit der Carl-Jaspers-Klinik den medizinischen Campus der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg bilden. Das operativ und vor allem onkologisch ausgerichtete Pius-Hospital ist mit über 400 Betten ein wichtiger Bestandteil in der regionalen und überregionalen medizinischen Versorgung Nordwestdeutschlands. Die Universitätsklinik für Viszeralchirurgie unter der Leitung des Klinikdirektors Prof. Dr. med. Dirk Weyhe bietet das gesamte Spektrum der Allgemeinchirurgie-, der Viszeral- sowie speziellen Viszeralchirurgie inklusive der viszeralen Notfallchirurgie an.

Erkrankungen der Bauchorgane und der endokrinen Organe wie z.B. der Schilddrüse und der Nebennieren werden in jeweils spezialisierten und zertifizierten Klinikzentren wie dem Darmkrebs-, Pankreas-, Magenkrebs oder Schilddrüsenzentrum durchgeführt.  Der besondere Schwerpunkt liegt auf der Behandlung bösartiger Tumorerkrankungen, so dass alle anderen Tumorenthitäten im Rahmen des von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten onkologischen Zentrums durchgeführt werden. Als Hauptkooperationspartner des überregionalen Traumazentrums am Evangelischen Krankenhaus ist die Universitätsklinik für Viszeralchirurgie somit an beiden Oldenburger Innenstadtkliniken vertreten. Ansprechpartner ist Herr Timur Cetin.


Excelitas Technologies ist technologisch führend bei der Bereitstellung leistungsstarker, marktgerechter photonischer Innovationen, um die Anforderungen von Kunden weltweit in den Bereichen Beleuchtung, Optronik, Detektion und optische Technologien zu erfüllen. Excelitas Technologies bedient eine breite Palette von Anwendungen in den Bereichen Automobil, Konsumgüter, Verteidigung und Luft- und Raumfahrt, Industrie, Medizin, Sicherheit und Schutz sowie Wissenschaft und ist bestrebt, den Erfolg unserer Kunden zu fördern.

Bei Excelitas arbeiten wir mit unseren Kunden im Rahmen von Ingenieur-zu-Ingenieur-Beziehungen zusammen. Unsere Teams für photonische Lösungen werden frühzeitig in die Designzyklen unserer Kunden einbezogen und helfen ihnen, die Markteinführung zu beschleunigen und einzigartige technologische Differenzierungsmerkmale zu sichern sowie Eintrittsbarrieren für ihre Wettbewerber zu schaffen.

Mit unserer umfassenden Integrationskompetenz und unserem vielfältigen Photonik-Technologie-Portfolio ermöglichen wir ein breites Spektrum an Innovationen und Anwendungen, darunter klinische Diagnostik, autonome Fahrzeuge, chirurgische Visualisierung, Röntgen-Sicherheitsscreening, intelligente Heimsysteme, additive Fertigung, IOT-Produkte, wissenschaftliche Forschung, Halbleiterausrüstung, Montage medizinischer Geräte, Verteidigungs- und Raumfahrtanwendungen.

Unsere maßgeschneiderten, marktorientierten Lösungen für die einzigartigen Systemanforderungen jedes unserer OEM-Kunden – gepaart mit dem Fokus auf Exzellenz in allen Aspekten der Produktleistung, Qualität, Zuverlässigkeit, Lieferung und Service – ermöglichen es unseren Kunden, sich in ihren Endmärkten und Anwendungen auszuzeichnen.

Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen.

15 Professoren und mehr als 150 Mitarbeiter arbeiten fachbereichsübergreifend an der Beantwortung der Schlüsselfragen unserer modernen Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft. Die TZI-Forscher greifen dabei auf die Expertise der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) zurück, die in über 100 nationalen und internationalen Projekten gesammelt wurde. Ihre Forschung folgt einem nutzerorientierten Ansatz, was sich in 13 vom TZI gegründeten Spin-offs zeigt, die allein rund 220 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

Die Universität Bremen ist mit rund 20.000 Studierenden eine mittelgroße deutsche Universität. Für engagierte und talentierte Studierende bietet Bremen ein breites Fächerangebot: gut 100 Masterstudiengänge und Bachelorprogramme sowie das juristische Staatsexamen. Und mit dem Forschenden Lernen hat die Universität das Projektstudium, eine Besonderheit aus ihren Gründerzeiten, neu interpretiert. 2.300 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen (43%), darunter 270 Professuren (32% Frauen), lehren und forschen in einem breiten Fächerspektrum an der Universität Bremen. Die Universität Bremen macht exzellente Spitzenforschung: in interdisziplinären Verbünden, ihren Wissenschaftsschwerpunkten, und in der Einzelforschung. In der Forschung zählt die Universität Bremen seit Jahren zur Spitzengruppe der deutschen Hochschulen. Weltweit gehört sie zu den besten 50 Universitäten unter 50 Jahren. Gemeinsam mit den lokalen Forschungsinstituten und Kooperationspartnern bildet sie das führende Forschungszentrum Nordwestdeutschlands.